Geschichte Lachyoga

Wie ist Lachyoga entstanden?

Die Technik des Lachyoga hat ihren Ursprung in den Selbstversuchen des Wissenschaftsjournalisten Normen Cousins.

Weltweit verbreitet wurde Lachyoga von Dr. Madan Kataria, einem praktischen Arzt und Yogalehrer aus Mumbai.

Er verband Yogatechniken mit Lachübungen und entwickelte daraus eine Methode, die Menschen zum Lachen bringen soll. Inspiriert und unterstützt wird er von seiner Frau Madhuri. Kataria gründete 1995 den ersten Lachclub in Indien. Weltweit gibt es mehr als 10000 Clubs.

An jedem ersten Sonntag im Mai feiert die Lachyoga-Bewegung den WELTLACHTAG Um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit treffen sich Lachyoga-Freunde auf der ganzen Welt, um für eine Minute ein globales Gelächter für den Weltfrieden in den Himmel zu schicken.

Lachyoga wird teilweise auch außerhalb von Lachclubs praktiziert – in Unternehmen, Fitness-Centern, Yoga-Studios, Zentren für Senioren, Schulen, Hochschulen, Universitäten, Kindergärten, Gefängnissen, Kliniken und Selbsthilfegruppen, uvm.

Lachen ohne Grund

Beim Lachyoga wird ohne Zuhilfenahme von Witzen gelacht, denn nach Dr. Madan Katarias Theorie ist die Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens. Es sei daher nicht notwendig, Humor zu haben. Durch Blickkontakt und Gruppendynamik entsteht ein echtes Lachen, das sich verbreitet.

Zitat Madan Kataria: „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“

Wirkung

Beim Lachen wird die Atmung stakkatoartig unterbrochen. Durch ruckartige Bewegungen des Zwerchfells wird Atemluft aus der Lunge gestoßen.

Die Ergebnisse der Lachforschung, Gelotologie deuten darauf hin, dass Lachen gesund ist und das allgemeine Wohlempfinden steigert. Durch das Lachen werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone abgebaut und das Immunsystem wird gestärkt. Auch wird der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Lachen kann auch helfen, Stress abzubauen.

Teilnehmer von Lach-Seminaren berichten, dass sie danach nicht nur eine positivere Grundstimmung haben, sondern auch freier und kreativer im Denken sind. Die Teilnehmer werden angeregt, das Lachen auch außerhalb der Lach-Seminare zu kultivieren und möglichst täglich zu lachen.

Kontraindikationen

Von Lachyoga abgeraten wird unter anderem bei Angina pectoris (Durchblutungsstörung des Herzens), Zwerchfellbruch, nicht kontrolliertem Bluthochdurch, Harn- und Stuhlinkontinez, akutem Bandscheibenvorfall, Aneurysma ( Arterienerweiterung), Glaukom (grüner Star), Rippenbrüchen sowie bei schwerem Depressionsverlauf.

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